Moderne Agroforstsysteme

Wir bieten interessierten Landwirten Dienstleistungen rund um das aktuelle Thema Agroforstwirtschaft an. Profitieren Sie von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und gehen Sie gemeinsam mit uns neue Wege der Landnutzung. Im folgenden erfahren Sie, welche Dienstleistungen wir Ihnen rund um das Thema anbieten können und welche Vorteile Ihnen die Agroforstwirtschaft bietet.
Unsere Dienstleistungen
  • Erarbeitung eines Bewirtschaftungsziels 

  • Gestaltung eines geeigneten Agroforstsystems

  • Standortauswahl

  • Gehölz- und Pflanzenauswahl

  • Pflanzung

  • Pflege

  • Vermarktung

Was sind Agroforstsysteme?

Definition (nach J.Vogt 1999)

Agroforstwirtschaft ist eine Form der Landnutzung, bei der mehrjährige Holzpflanzen (Bäume, Sträucher, etc.) willentlich auf derselben Fläche angepflanzt werden, auf der auch landwirtschaftliche Nutzpflanzen angebaut und / oder Tiere gehalten werden. Diese Elemente können entweder in räumlicher Anordnung oder in zeitlicher Abfolge kombiniert werden. In Agroforst­systemen gibt es normalerweise sowohl ökologische als auch ökonomische Interaktionen zwischen den verschiedenen Komponenten. 

Merkmale eines Agroforstsystemes

  • Bäume und Sträucher gemischt mit landwirtschaftlichen Nutzpflanzen truppweise oder in Reihen

  • Produktive landwirtschaftliche Komponente auf mind. 50% der Fläche

  • Baumdichte 30 -200 Bäume/ha

  • Angepasster Pflanzabstand an Maschinenbreite

  • Energie- und Wertholzproduktion

Formen von Agroforstsystemen

Silvorable Systeme:

Einjährige Kulturpflanzen (bspw. Getreide) in Kombination mit Bäumen und Sträuchern – hier: Walnuss in Kombination mit Mais

Agrosilvopastoral:

 

 Kombination aus einjährigen Kulturpflanzen, Bäumen und Weidefläche

Vorteile von Agroforstsystemen

  • Erhöhung der Biodiversität

  • Natürliche Schädlingsregulierung

  • Reduktion des Pflanzenschutzmitteleinsatzes

  • Wind- und Erosionsschutz auf Ackerflächen durch Baumwurzeln

  • Humusaufbau

  • Schutz vor Nährstoffverlusten

  • Bindung von CO2

  • Erweiterung der Habitatstruktur für Tiere und Pflanzen

  • Effiziente Flächennutzung durch zusätzliche Holzproduktion

  • Steigerung der Flächenproduktivität durch ökologische Wechselwirkungen zwischen den Pflanzen

  • Bei korrekter Planung und Bewirtschaftung können höhere Erträge als mit Monokulturen erwirtschaftet werden